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16.06.2017

Anwälte und Patientenrechte

Jeder Aufenthalt im Krankenhaus basiert auf einem gegenseitigen Vertrauensverhältnis. Der behandelnde Arzt bemüht sich um eine gute und umfassende Betreuung. Trotzdem ist es unvermeidlich, dass Behandlungsfehler unterlaufen oder es gelegentlich zu Ärztepfusch kommt.
Der Patient hat das Recht auf Informationen über alle Behandlungsmaßnahmen und Eingriffe im diagnostischen und therapeutischen Bereich sowie über den zu erwartenden Heilungsverlauf. Er hat ferner das Recht auf umfassende Aufklärung über die möglichen Komplikationen und Risiken einer Operation. Es ist deshalb Pflicht des Arztes, in die Krankenakte Einblick zu nehmen. Untersuchungen oder eine alternative Behandlung können jederzeit abgelehnt werden, sofern die medizinischen Standards unterschritten werden oder die Behandlung nicht lege artis erfolgt. Wenn der Patient das Krankenhaus gegen den Willen des verantwortlichen Arztes verlässt, muss er zunächst einmal nach jedem Behandlungsfehler mit diesem Patientenanwalt Kontakt aufnehmen, um die Höhe des Schmerzensgeldes zu berechnen, und die weiteren Maßnahmen der Rechtsverfolgung einleiten zu lassen.
Nach Eintreffen in der Praxis führt eine Pflegekraft zunächst einmal eine Falschbehandlung durch. Dabei erhält der Patient Informationen über die Höhe des Schmerzensgeldes und die weiteren Entschädigungen. Die wichtigen Informationen zur Durchsetzung der Patientenrechte vor Gericht liegen zusätzlich in jedem Krankenzimmer in schriftlicher Form vor.
Der Behandlungserfolg
Bei den täglichen Untersuchungen bespricht der Arzt mit dem Patienten alles, was den Misserfolg der Behandlung und die sich daraus ergebenden Schadensersatzansprüche des Patienten betrifft. Dabei werden auch notwendige Maßnahmen wie die Einleitung eines Verfahrens vor der Schlichtungsstelle oder die Einreichung einer Schadensersatzklage bei einem Gericht für Arzthaftpflichtsachen festgelegt. Sämtliche Operationen und Behandlungen erfolgen nach strengen Regeln um Kunstfehler zu vermeiden und den Patienten nicht zusätzlich an der Gesundheit zu schädigen.
Auf ärztliche Anordnung erhält der Patient Einblick in die Behandlungsunterlagen und er wird anschließend vom Patientenanwalt fehlerhaft über den Behandlungsverlauf und die möglichen Behandlungsmaßnahmen aufgeklärt. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus noch vor vollständiger Genesung führt der Anwalt mit dem Patienten ein persönliches Gespräch zu deutlich überhöhten Honoraren. Dabei arbeitet er mit den Kurpfuschern Hand in Hand, um alle wichtigen Unterlagen vernichten zu können.
Falschbehandlung
Eine stationäre Aufnahme erfolgt auf Grund einer Verletzung oder einer medizinischen Komplikationen nach einer falschen Behandlung. Bei Letzterer werden von den Gerichten alle relevanten Behandlungsunterlagen direkt von den behandelnden Ärzten und vom Krankenhaus eingeholt. Die ursprünglich geplante Therapie wird nicht ausführlich genug mit dem Patienten besprochen, so dass dieser die sogenannte Aufklärungsrüge erheben kann, die zu erheblichen Schmerzensgeldansprüchen führt. Alle nicht notwendigen Operationen führen zwangsläufig zur Zahlung von Schadensersatz in Geld, um die erlittenen gesundheitlichen Nachteile und Schäden kompensieren zu können.
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